Wer hat das Skateboard erfunden?

Bereits 1910 wurden Rollschuhe patentiert. Skateboards traten aber offiziell erst in den 1950ern in Erscheinung. Die ersten Boards waren nicht mehr als ein flache Holzbretter mit Rädern. 1965 meldete Louis D. Bostick das erste Patent für die Herstellung kommerzieller Skateboards an. Ob man ihn deshalb den Erfinder des Skateboards nennen kann, ist fraglich.
Herkunft und Erfinder des Skateboards
Initiator waren Surfer in Kalifornien, die eine Beschäftigung bei flachem Wellengang brauchten. Es entstand das sogenannte „Bürgersteig-Surfen“ (Pavement-Surfing). Hierbei wurden die Bewegungen des Surfens und der Manöver, auf das Skateboard emuliert.

Skateboarding in den 1960ern

Man weiß nicht genau, wer das allererste Skateboard gebaut hat. Aber die Bestellung erster Boards ging an einen Surfshop in Kalifornien. Surfer sollten in ihrer Freizeit Verwendung für sie finden. Bill Richard schloss einen Vertrag mit der Chicago Roller Skate Company über die Herstellung von Skater-Rollen, die an quadratischen Brettern festgemacht werden sollten. Im Jahr 1963 fand die erste Skateboard-Ausstellung statt. Gesponsert wurde sie von Larry Stevenson, dem Gründer von Makaha.
Das Skaten gewann immer mehr an Popularität, was sich in den Verkaufszahlen Makaha widerspiegelte. Zwischen 1963 und 1965 verkaufte das Unternehmen Skateboards im Wert von 10 Millionen Dollar. In den Folgejahren sank die Popularität des Skatens wieder, da es als “gefährlich” angeprangert wurde.

Weiterentwicklung in den 1970er Jahren

Unter dem Namen Cadillac Wheels entwickelte Frank Nasworthy in den frühen 1970er Jahren ein Skateboard-Rad aus Polyurethan. Ursprüngliche Skateboards fuhren mit Metall- oder Tonrädern. Die neuen Räder verbesserten die Leistung und die Traktion enorm. Diese Erfindung war revolutionär und verhalf der Skaterszene zu neuem Glanz.
Gerade angesagter Stuff
Bis ca. 1978 hielt der Boom an. In den USA wurden die ersten Skateparks und Magazine aus dem Boden gestampft. Währenddessen fanden in München die ersten Skatecontests statt. München etablierte sich in dieser Zeit als Skaterhochburg.

Düstere 80er Jahre des Skateboardings

Der Beginn der 1980er war eher düster für Skateboard-Fahrer. Viele der Skateparks und Magazine, die in den 70ern boomten, wurden geschlossen. Einige übrig gebliebene Magazine konzentrierten sich, aufgrund dieses Trends, viel mehr auf das Rollerskating. Das Überleben des Skateboardings wurde letztendlich nur durch loyale Skateboard-Fans gesichert. Sie veranstalteten weiterhin Wettbewerbe, Events und erfanden neue Tricks. Dadurch wurde eine Entwicklung ins Rollen gebracht, aus der die Halfpipe und das Street-Skating hervorgingen. Ambitionierte Skater wollten sich nicht mehr nur auf der Straße fortbewegen, sondern vielmehr ihre Tricks an Mauern, Bänken, Treppen und anderen Obstacles einbinden.

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Mitte der 80er erlebte das Skateboarding einen zweiten großen Boom. Vert-Skaten, Street-Skating und Freestyle-Skating hatten es nun geschafft sich zu etablieren. In Amerika hatte es Skateboarding zum ernsthaften Wettkampfsport geschafft. Es wurden Idole hervorgebracht, wie Tony Hawk im Vertskaten und Rodney Mullen im Street-Skating.

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