In aller Kürze beschrieben: Es sind Schuhe mit vier Rollen und einem Bremsblock an der Spitze.
Es gibt verschiedene Modelle, die sich in ihrer Umsetzung der Rollenanbringung unterscheiden; diese können fest am Schuh fixiert, aber auch flexibel abnehmbar sein (z. B. mit Schnallen oder Riemen).
Über den genauen Zeitpunkt der Erfindung ist die Quellenlage nicht eindeutig, da die Vorläufer – die Inlineskates – schon einige Jahre auf dem Markt waren, ehe sich hieraus die stabilere Variante des Rollschuhs entwickelte. Es steht aber zweifelsfrei fest, dass 1863 ein Patent für den Schuh mit Rollen ausgestellt wurde – und zwar auf James L. Plimpton aus New York.
Sie stellen eine spezielle Variante des Rollschuhs dar. Die vier Rollen sind hier jedoch schmaler und nicht paarweise parallel, sondern hintereinander mittig an der Sohle des Schuhs angebracht. Die Bremsblöcke sind an der Ferse befestigt.
Standardmäßig werden Inlineskates mit fixierter Rollenschiene verkauft, wobei ein Austausch der Rollen selbstverständlich möglich ist (z. B. bei Verschleiß).
Als Erfinder gilt der Belgier Jean-Joseph Merlin, der im Jahre 1760 Vorläufer vom heutigen Rollerblade entwickelte. Inlineskates gab es also vor den Rollschuhen, da die Reihung der Rollen erst einige Jahre später von der paarweisen Anordnung abgelöst wurde. Daraufhin verschwanden die Rollerblades lange vom Markt, ehe sie in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ihr Comeback in den Vereinigten Staaten, und schließlich weltweit erlebten.
Skateboards sind im Prinzip nichts anderes als ein Brett mit zwei Querachsen, an welchen wiederum je zwei Rollen angebracht sind.
Sie sind ebenfalls zu den Roll- oder Funsportgeräten zu zählen, stellen unter vielen Skatern sogar geradezu einen Lifestyle dar. Der Fahrer steht auf dem Deck und stößt sich mit einem Fuß vom Boden ab, um vorwärtszukommen. Das herkömmliche Abmaß beläuft sich auf 80 mal 20 Zentimeter. Es gibt jedoch auch sogenannte Longboards, die diese Maße deutlich übersteigen.
Skateboards tauchten erstmals in den 1960er Jahren auf und sollten gewissermaßen das Surfen auf Asphalt ermöglichen. Als Erfinder gilt der US-Amerikaner Larry Stevenson, der die Bretter in Los Angeles populär machte.
Durch die wellenartigen Bewegungen zum Vorwärtskommen fühlt es sich für Euch als Waveboarder an, als würdet Ihr über den Asphalt gleiten; die Bezeichnung „Streetsurfing“ kommt als nicht von ungefähr! Kenner sprechen von einer „ganz neuen Fahrdynamik“, zudem sind wesentlich komplexere und extremere Fahrmanöver möglich als beispielsweise mit einem Skateboard. Das wird euch insbesondere beim Kurvenfahren deutlich werden.
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Neben den beiden populärsten Modellen, „The Wave“ und „RipStick“, über die Ihr im vorherigen Abschnitt schon lesen konntet, gibt es noch andere, weit weniger bekannte Hersteller und Modelle.
Seit einigen Jahren werden auch sogenannte Wavescooter hergestellt, die, wie der Name vermuten lässt, eine Mischung aus Waveboard und Scooter (zu dt.: Tretroller) darstellen. Die Idee war, das Fahren dadurch etwas zu vereinfachen, da der Lenker für zusätzliche Stabilität sorgen soll.